Pressemitteilung

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15.02.2006

Veltins wächst weiter und setzt Erfolgskurs im Premium-Segment fort

Vom Monomarken-Anbieter zur Sortimentsbrauerei

Veltins wächst weiter und setzt Erfolgskurs im Premium-Segment fort

Frisches Veltins Pilsener als Zeichen für guten Geschmack: Nach wie vor gilt Pils als Sortenliebling Nummer 1. Besonders geschätzt wird der gepflegte Genuss von frisch gezapftem Veltins in der Gastronomie.

  • Bestes Ausstoßergebnis der Brauereigeschichte
  • Biermix-Marke „V+“ in Verbrauchergunst vorn
  • Veltins in 44.500 Geschäften national verfügbar


Veltins Pilsener und „V+“ zählen zu den favorisierten Premium-Marken im deutschen Biermarkt. Trotz eines im Jahr 2005 stagnierenden Gesamtmarktes gelang es der Brauerei C. & A. Veltins, sich vom Branchentrend abzukoppeln und den Wachstumskurs der letzten Jahre fortzusetzen.

Mit 2,43 Mio. hl wurde das Vorjahresergebnis um 1,6 % übertroffen. Damit erreichte die Privatbrauerei mit einem Umsatz von 227 Mio. Euro (+0,9%) das beste Ausstoßergebnis in der Unternehmensgeschichte. Wachstumsträger waren erneut die Biermischgetränke. Allein die Marke „V+“ legte um 19% zu. „Als Privatunternehmen bewegen wir uns mit souveräner Performance nach vorn“, zog Generalbevollmächtigter Michael Huber in Düsseldorf eine Bilanz des Geschäftsjahres 2005. Heute ist das Unternehmen in 16.900 Gastronomiebetrieben und 44.500 Facheinzelhandelsgeschäften präsent.

Verbraucher setzt auf erfolgreiche Marken


Die einstige Phalanx der Premium-Anbieter im Biermarkt ist auseinandergebrochen, der Verbraucher entscheidet sich mehr denn je für die starken und erfolgreichen Marken, die sich mit Marktkontinuität in Handel und Gastronomie engagieren. Diese Erwartungshaltung erfüllte die Brauerei C. & A. Veltins im Geschäftsjahr 2005 mit dem erweiterten Sortenspektrum der Marken Veltins und „V+“, so dass die langfristige Marktstabilität im Wettbewerbsumfeld souverän ausgestaltet werden konnte. „Während zahlreiche Wettbewerber schon seit Jahren Absatzverluste hinnehmen müssen, konnte sich die Brauerei C. & A. Veltins mit einem positiven Jahresergebnis erneut von der allgemeinen Entwicklung abkoppeln“, so Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb. Mit einem Ausstoß von 2,43 Mio. hl (+1,6%) verkaufte das familiengeführte Unternehmen soviel Bier und Biermischgetränke wie nie zuvor. Dabei setzte die Brauerei bei beiden Marken auf eine solide Marken- und Vertriebspolitik, die sich ganz bewusst der Aktions- und Zugabehysterie des Marktes entzog. Der Verbraucher wünscht gestern wie heute ein kontinuierliches Engagement, das durch immer neue, behutsame Impulse aktualisiert wird, aber dennoch von stringenter Kontinuität geprägt ist. Angesichts des Wettbewerbsdrucks und des weiterhin schrumpfenden Biermarktes fand Veltins-Generalbevollmächtigter Michael Huber mahnende Worte: „Das Premium-Segment wird in Zukunft nicht mehr für alle bekannten Marken Platz bieten – wir sind da in einer guten Pole-Position.“ Die Brauerei C. & A. Veltins habe frühzeitig einen perspektivenbringenden Strategiewechsel begonnen und inzwischen erfolgreich vollzogen. „Seit der Jahrtausendwende ist es gelungen, uns vom angestammten Monomarkenanbieter zur Sortimentsbrauerei zu entwickeln“, bilanzierte Michael Huber. Der rechtzeitige Einstieg ins Biermixsegment und die offensive Distributionsstrategie im Getränkefachgroßhandel waren die Initialzündungen für die positive Unternehmensentwicklung.

Mehrweganteil mit 95% deutlich über Branchendurchschnitt


Im dritten Geschäftsjahr nach Einführung der Zwangsbepfandung liegt der Mehrweganteil mit 95% weit über Branchendurchschnitt. Zwar erholten sich die Dosenabsätze auf eine Ausstoßmenge von 105.000 hl, was aber die Mehrwegausrichtung der Brauerei C. & A. Veltins nicht tangierte. Die Marke Veltins bewegt sich mit einem leichten Rückgang von 0,2% nahezu auf Vorjahresniveau – die Verschiebungen fanden dazu im Sortenmix statt. So verminderte sich der Ausstoß von Veltins Pilsener um 2,3%, dieser wurde jedoch durch die Einführung zweier Neuprodukte aufgefangen. Im nordrhein-westfälischen Lebensmitteleinzelhandel und Getränke-abholmarktbereich sicherte sich Veltins unverändert die Position als Nummer zwei mit einem Marktanteil von 11,0%. Die neuerliche Sortendiversifizierung trug rasche Früchte. Allein seit Marktstart im März 2005 erzielte Veltins Radler einen Ausstoß von 40.000 hl. Veltins Alkoholfrei legte um 12,6% zu und bilanzierte 17.000 hl. Hoffnungsträger für das neue Geschäftsjahr bleibt das Malz-Erfrischungsgetränk Veltins Malz, das erst im Dezember an den Start ging. Veltins Pilsener fand 2005 seine angestammte Reputation in der Gastronomie. 555.000 hl Fassbier gelangten zu den Zapfhähnen und stehen für den Pilsgenuss von frischem Veltins. Mit einem klaren Bekenntnis zur Gastronomie, die die Brauerei C. & A. Veltins traditionell zum Kerngeschäftsfeld zählt, wurde 2005 die Markenpräsenz verstärkt. Hilfreich und Impulsgeber zugleich waren dabei neue Produkte, die die Veltins-Sortimentskompetenz stärkten. Inzwischen zählen 16.900 Objekte zu den Partnern in der Gastronomie.

Wiederkaufsrate überdurchschnittlich hoch

Vier Jahre nach dem Start der Range des Biermischgetränks „V+“ sind die drei Produkte „V+Lemon“, „V+Cola“ und „V+Energy“ weiterhin auf Wachstumskurs und gestalten das Sortensegment dynamisch mit. Die kontinuierliche Markenführung mit einer vertrieblichen Verankerung in Handel und Gastronomie führte zu einer bedeutsamen Marktposition. In Nordrhein-Westfalen, wo 23,8% aller Biermischgetränke Deutschlands verkauft werden, übernahm „V+“ die Marktführerposition, die einstigen Biermixwegbereiter verlieren zunehmend an Bedeutung und sind inzwischen abgehängt. National rangiert die Marke auf Platz zwei. Insgesamt trug „V+“ 270.500 hl (+18,6%) zum Gesamtergebnis der Brauerei C. & A. Veltins bei. Die drei Produkte „V+Lemon“, „V+Cola“ und „V+Energy“ erreichten in ihren Kernzielgruppen eine breite Akzeptanz, so dass die Wiederkaufsrate überdurchschnittlich hoch ausfiel. Als Ausnahmeerscheinung im gesamten Wettbewerbsumfeld gilt „V+Energy“, das als energiebringendes Biermischgetränk insbesondere in den Metropolen Deutschlands punkten kann. Mit einem Ausstoßanteil von nunmehr 11,1% entwickelte sich das „V+“-Trio zu einem wichtigen Standbein innerhalb der gesamten Produktfamilie.

Mehrwertsteuererhöhung birgt weitere Risiken

Die Branchenentwicklung sieht das Traditionsunternehmen durchaus zwiegespalten. Die Zuwächse von Billigbier seien deutlich abgeflaut, Premium-Produkte rücken im Sinne einer Genussorientierung wieder stärker in den Fokus. „Die Verbraucher haben vor allem erkannt, dass Billigprodukte immer auch Arbeitsplätze vernichten.“ Hingegen bleibe die Konsumsituation in Deutschland angespannt, so dass die Fußball-Weltmeisterschaft nur temporäre Konsumimpulse bringe. „Die Gastronomie kann sicher von den Großveranstaltungen profitieren“, ist Dr. Volker Kuhl überzeugt. Unwägbar bleiben die Konsequenzen einer Mehrwertsteuererhöhung für das Biersegment. „Im November und Dezember werden Verbraucher als Genuss-Endspurt sicher verstärkt nachfragen – der Konsumbumerang kommt dann für alle im ersten Quartal 2007“, sagt Michael Huber.

Konzentration im Biermarkt weiter „auf Sparflamme“

Die Konzentration im deutschen Biermarkt laufe nach Einschätzung des Veltins-Generalbevollmächtigten zunächst „auf Sparflamme“ weiter, indem regionale Arrondierungen durch wirtschaftlich angeschlagene Brauereien möglich würden. Huber: „Als Mittelständler sind wir gut beraten, die geldverbrennende Konsolidierung des Biermarktes und die Rückführung der Überkapazitäten den Konzernen zu überlassen – wir investieren unsere Kraft lieber in die Marktbearbeitung.“ Es sei überraschend wie häufig in jüngster Vergangenheit im Wettbewerbsumfeld die Parole „Marge statt Menge“ ausgerufen werde. „Wer erst jetzt die Notwendigkeit von Ertragskraft sieht, hat wohl schon in dünner Luft geatmet“, so Michael Huber. Angesichts einer guten Ertragslage könne die Brauerei C. & A. Veltins aber sorgenfreier als viele andere Anbieter in die Zukunft schauen.