Pressemitteilung

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23.07.2010

Premium-Brauerei kann mit Fußball-WM punkten

Veltins knüpft mit einem Ausstoßplus von 6,3% an Rekordergebnis an

Premium-Brauerei kann mit Fußball-WM punkten

Die Brauerei C. & A. Veltins konnte im ersten Halbjahr 2010 auch dank der Fußball-WM ein deutliches Wachstum von 6,3% erzielen.

Premium-Brauerei kann mit Fußball-WM punkten

Allein im Mehrwegflaschensegment für den Daheim-Konsum konnte die Brauerei C. & A. Veltins 7,9% zulegen, was die Absatzstärke der neuen, designgetragenen Mehrwegkasten-Generation unterstreicht.

  • Biermix-Marktführer „V+“ wächst um 7,2%
  • WM wurde zum Bier-Event: „Wein kann kein Fußball“
  • Privatbrauerei koppelt sich vom Branchenumfeld ab


Mit einem Ausstoßzuwachs um 6,3% knüpft die Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, nahtlos an den Halbjahresrekord vom historischen Fußball-WM-Jahr 2006 an. Während die Marke Veltins um 6,1% zulegte, konnte die Biermixmarke „V+“ ihren nationalen Marktführerstatus im innovativen Sortensegment mit einem Wachstum um 7,2% zementieren. „Die Deutschlandspiele haben den Brauereien hochkarätige Absatzschwerpunkte beschert, die durch kein anderes Event in unserem Land zu toppen sind“, bilanzierte Michael Huber, Generalbevollmächtigter der Brauerei C. & A. Veltins bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz. Damit koppelte sich die Premium-Brauerei erneut vom schwächeren Branchenumfeld ab und setzt ihre erfolgreiche Marktentwicklung fort.

„Menschen in Deutschland sind begeisterungsfähiger geworden“

Nach einer Marktanalyse der Brauerei C. & A. Veltins habe sich das Konsumverhalten nach dem Schlüsselevent der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 geändert. „Die Menschen in Deutschland sind begeisterungsfähiger geworden, wenn es um ein überzeugendes Top-Ereignis geht“, so der Veltins-Generalbevollmächtigte Michael Huber. Während die Europameisterschaft für die Brauereien allenfalls ein „laues Lüftchen“ bedeutete, habe der World-Cup eine ganz andere Dimension. „Die Fußball-Weltmeisterschaft hat das Thema Bier wieder in den Fokus gerückt, weil es das Wir-Gefühl stärkt“, sagte Veltins-Generalbevollmächtigter. „Bier steht für Torbegeisterung – Wein kann kein Fußball!“ Public-Viewing sei nach wie vor ein Metropolen-Event, während das sogenannte „Rudelgucken“ in diesem Jahr zum wirklichen Trend geworden sei. „Dass preisgünstige Beamer und großformatige, leicht transportierbare Flatscreens inzwischen flächendeckend viele Haushalte erreicht haben, wertet auch das Rudelgucken zum attraktiven Gemeinschaftserlebnis auf“, so Huber weiter. So konnte die Brauerei C. & A. Veltins allein im Mehrwegflaschensegment für den Daheim-Konsum 7,9% zulegen, was die Absatzstärke der neuen, designgetragenen Mehrwegkasten-Generation unterstreiche. Logistisch sei die Privatbrauerei jederzeit in der Lage gewesen, das Absatzhoch zu befriedigen, nachdem im Anschluss an die Erfahrungen des WM-Jahres 2006 für 20 Mio. Euro Logistik und Abfertigungskapazitäten vorausschauend erweitert worden seien. Um den Juni-Rekord des Jahres 2006 zu toppen, hatten den sauerländischen Premium-Brauern gerade einmal 600 hl gefehlt. Insgesamt gingen im ersten Halbjahr 1.042.550 hl der Marke Veltins über die Grevensteiner Rampe. Obwohl die Witterung den Gastronomen im April und Mai einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht habe, bilanzierte die Brauerei C. & A. Veltins entgegen dem Branchentrend dabei auch Fassbierzuwächse von 1,9%. Während die Brauindustrie angesichts der desolaten Absatzsituation noch bis einschließlich Mai die Luft anhielt, konnte die Brauerei C. & A. Veltins schon frühzeitig durchstarten. Dank der erfolgreichen Produkteinführung von „V+Grapefruit“ kamen die Biermixgeschäfte schnell in Schwung. Der Vertrieb wird sich 2010 auf die Forcierung der neuen Geschmacksrichtung konzentrieren, so dass die angekündigte Produkteinführung einer neuen Getränkelinie auf das Frühjahr verschoben wurde.

Breites Sortenspektrum wird wunschgemäß bedient


„Veltins kann heute ein breites, wettbewerbstarkes Sortenspektrum bedienen und dabei der differenzierten Wünscheskala gerecht werden“, sagte Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Brauerei C. & A. Veltins. Gerade die Biermixrange von „V+“ habe sich als eine starke Marke im konsolidierten Sortenbereich etabliert. „Bei Biermix hat die Selektion bereits begonnen – viele Produkte werden in den nächsten drei Jahren vom Markt verschwinden, weil ihnen Profil fehlt“, so Dr. Kuhl. Der „V+“-Ausstoß lag im ersten Halbjahr bei 274.450 hl – ein Zuwachs von 7,2%.

Brauerei C. & A. Veltins setzt auf Mehrwegsegment

Entsprechend der Gebindeentwicklung erkennt die Brauerei C. & A. Veltins nur eine vorsichtige Hinwendung des Verbrauchers zur Getränkedose. Trotz eines Zugewinns von 12,6% sei die Menge immer noch gering. „Der Verbraucher entscheidet über seine Gebindepräferenzen – unsere Aufgabe ist es, seine Wünsche zu bedienen“, sagte Dr. Volker Kuhl. Er ließ aber keinen Zweifel daran, dass die Privatbrauerei mit einem Gebindeanteil von 95% strategisch auf das Mehrwegsegment setze. Nach Einschätzung der Brauerei C. & A. Veltins sei die Verschärfung des Rauchverbotes in Bayern ein falsches Signal für die übrigen Bundesländer. „Wir warnen davor, das Thema in Nordrhein-Westfalen erneut auf die Tagesordnung zu setzen. Andernfalls werde die eingekehrte Ruhe in der Gastronomie wieder aufgebrochen“, so Michael Huber. Man dürfe überdies nicht vergessen, dass die Wirtschaftskrise weiterhin ein ernstzunehmender Risikofaktor für das Konsumklima im Inland bleibe, obwohl die Menschen bei der Bedarfsdeckung erfreulicherweise endlich zur Normalität zurückkehrten.