Pressemitteilung

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19.04.2011

Biermischgetränke als Durstlöscher gesetzt

Der neue Geschmack zählt: Schon jeder 12. Biermix ist mit Grapefruit gemischt

Biermischgetränke als Durstlöscher gesetzt

Der Verbraucher wünscht Geschmacksvielfalt, die der deutsche Biermarkt dank innovativer Markeninnovationen auch 2011 bereithält.

• Marktanteil von Biermix 2010 erneut gewachsen
• Biermixmarkt nach Konsolidierung stabil aufgestellt
• Verbraucher präferiert handlichen Six-Pack


Bier mit Grapefruit ist der große Geschmacksgewinner im Biermixsegment. Zum Start ins neue Jahrzehnt konnte der vollfruchtige Sortenmix um 21,7% zulegen – jede 12. Flasche ist ein Grapefruit-Biermix.

Biermischgetränke als Durstlöscher gesetzt

Biermix steht für Lebenslust und Geschmacksinnovation. Die jüngste Biersorte Deutschlands konnte 2010 ihren Sortenanteil erneut ausbauen.

Nach GfK-Erkenntnissen kauften im vergangenen Jahr immerhin 3,7% mehr Haushalte Biermischgetränke als noch zum Ende des letzten Jahrzehnts. „Nach der Marktkonsolidierung steht Biermix als innovative Biersorte auf stabiler Basis und hat sich gleich hinter Weizenbier etabliert“, bilanziert Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb der Brauerei C. & A. Veltins. Der Sortenanteil im nationalen Handel für Biermix wuchs 2010 laut Nielsen auf 6,8% (2009: 6,7%) und folgt damit den Weizenbieren mit 8,2% Marktanteil. Das rasante Wachstum im letzten Jahrzehnt trug vor allem dazu bei, dass die innovativen Geschmacksrichtungen mit Curuba oder Energy Taktgeber für immer neue Produkte wurden und aus Verbrauchersicht unverändert als Impulsbringer im ansonsten tradierten Biermarkt geschätzt werden.

Radler gewinnt nach jahrelangen Verlusten wieder hinzu

Nach jahrelangen Anteilsverlusten konnte Radler 2010 erstmals leicht Boden gut machen und steigerte seine Biermixbedeutung laut GfK von 43,1% auf 46,2%. Allerdings liegt dieser Biermixklassiker immer noch weit hinter der Marktperformance von 2005, als der Anteil immerhin 64,6% ausmachte. Die Bedeutung von Bier mit Limo bewies vor allem 2010 auffällig hohe saisonale Abhängigkeit. Während des heißen Monats Juli griffen Deutschlands Haushalte um 47% mehr zum Radler als noch im Juli 2009. „Die saisonale Abhängigkeit beim Radler ist im Vergleich zu den anderen Geschmacksrichtungen am stärksten ausgeprägt“, so Dr. Kuhl. „Die Verbraucher wissen gerade im Hochsommer den spritzig-erfrischenden Charakter bei gleichzeitiger Alkoholreduzierung zu schätzen.“ Biermix polarisiert in den Zielgruppen, zementiert zugleich aber dank der breiten Geschmacksfacetten 2010 seine Bedeutung als Mehrgenerationengetränk.

Beharrlichkeit zur Innovation zahlt sich aus

Die Entwicklung der Geschmacksbedeutung entwickelte sich 2010 heterogen: Biere mit Lemon-Geschmack, die sich auch als „junges Radler“ profilieren konnten, machen heute einen Anteil von 13,4% aus, während der zweite Klassiker, Bier mit Cola, noch 10,3% Anteil besitzt und damit in der Fünfjahresbetrachtung (2005: 19,8%) überdurchschnittlich stark einbüßte. Der große Treiber im Biermixsegment sind die Biere mit Flavour, die 2005 mit einem Anteil von 3,5% noch ein Schattendasein fristeten, aber mit Beginn des neuen Jahrzehnts mit 30,1% klare Impulsgeber sind. „Die Biermixfreunde sind probierfreudig und wissen Geschmacksinnovationen als willkommene Abwechslung im Angebot von Handel und Gastronomie zu schätzen“, so Dr. Volker Kuhl. Dementsprechend sind im Segment der innovativen Biermischgetränke (ohne Radler) 69,9% aller Verwender unter 39 Jahren, 37,4% sogar unter 29. Dr. Volker Kuhl: „Den mutig-beharrlichen und innovationsfreudigen Brauern ist es tatsächlich gelungen, die von allen Getränkearten umworbene Zielgruppe der Generation 20plus nachhaltig für sich zu gewinnen.“ Im Gegensatz dazu kann das Radler als klassischer Biermix mit Limo – von den Brauereien zumeist unter der traditionellen Stammmarke im Angebot – vorzugsweise in der Zielgruppe 50plus punkten. „Anders als bei anderen Biersorten wie Pils, Helles & Co. zählt für die Biermixverwender ein ausgeprägtes Image – attraktive Markenwelten sind gefragt“, urteilt Dr. Volker Kuhl und verweist auf einen hochpreisigen Premium-Markenanteil von immerhin 58,1%. Der verbleibende Restanteil verteilt sich auf vorwiegend durch Radler-Geschmack geprägte Produkte aus dem Preiseinstiegsbereich.

Mehrweggedanke steht bei Markenkäufern im Vordergrund

Den Spaß am Biermix vereinbaren die Verbraucher bei 69,5% aller Einkäufe mit dem Mehrweggedanken – mit 32,5% ist der Six-Pack im Handel die favorisierte Gebindeeinheit. Dr. Volker Kuhl: „Ein Drittel aller Biermischgetränke gelangt somit conveniencefreundlich zum Verbraucher und entspricht damit dem spontanen Lebensgefühl der Menschen.“ Während 26% der Mehrweggebinde als Halbliterflasche – der Großteil mit klassischem Radler – verkauft werden, gelangen 43,5% in der 0,33-Liter-Flasche zum Biermixfreund. Der PET-Anteil von 28,6% (2009: 26,4%) wird vor allem durch Handelsmarken im Discountbereich geprägt, die Dose besitzt mit einem Anteil von 1,7% (2009: 0,9%) eine unverändert untergeordnete Bedeutung.

Verbraucher verbinden mit Biermix auch ein Lebensgefühl

„Die Verbraucher verbinden mit Biermix heute auch ein Lebensgefühl, das über die Marken getragen und auch durch immer neue Geschmacksvarianten aktualisiert wird“, so Dr. Volker Kuhl. Die Sauerländer Premium-Brauer sind neun Jahre nach dem Start der Biermixmarke „V+“ als innovativer Marktgestalter in diesem Sortensegment weiterhin auf Wachstumskurs. Die Marken „V+“ und Veltins Radler erreichten 2010 einen Ausstoß von 560.600 hl – inzwischen immerhin 22% des Gesamtausstoßes der Brauerei C. & A. Veltins. Die Entwicklung im zurückliegenden Jahrzehnt hat aber gezeigt, dass fernab von Radler und Bier mit Cola-Produkten nur noch wenige Marken verblieben sind, die als Marktgestalter neue Impulse geben. Dabei ist das Segment aus Sicht der Brauerei C. & A. Veltins gerade deshalb zukunftsfähig aufgestellt, weil die Verbraucher bereit sind, für Biermixmarken auch tiefer in die Tasche zu greifen – angesichts des Preisdrucks im Biermarkt durchaus bemerkenswert. Immerhin werden allein im Six-Pack-Bereich laut GfK von den Verbrauchern über 74% der Produkte deutlich über der 3-Euro-Schwelle eingekauft.

Quelle:
GfK 2010/Nielsen 2010