Pressemitteilung

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11.08.2006

Verkürzte Investitionszyklen lassen Finanzbedarf in der Gastronomie deutlich steigen

Objekte bedürfen immer rascher der Aktualisierung

Verkürzte Investitionszyklen lassen Finanzbedarf in der Gastronomie deutlich steigen
  • Betreiber müssen differenzierter Kosten kalkulieren
  • Bauliches Design hat oft nur mittelfristig Bestand
  • Positive Entwicklung zeigt Wille zur Wettbewerbskraft


Der Investitionsdruck auf die Individualgastronomie in Deutschland ist nach Einschätzung der Brauerei C. & A. Veltins so groß wie nie zuvor. Angesichts des in den letzten drei Jahren deutlich zugespitzten Wettbewerbs und der veränderten Genussgewohnheiten der Gäste müssen sich Betreiber immer öfter mit neuen, nicht selten zusätzlichen Investitionen beschäftigen. „Die Zyklen zur Aktualisierung des eigenen Objekts sind seit der Jahrtausendwende deutlich kürzer geworden, so dass der Finanzbedarf spürbar in die Höhe geschnellt ist.

Wurden früher die Weichen für ein ganzes Jahrzehnt gestellt, muss heute von rund fünf Jahren ausgegangen werden“, sagt Veltins-Verkaufsdirektor Thomas Seidel, der das nationale Gastronomie-Engagement der Privatbrauerei verantwortet. „Die verstärkte Marktorientierung ist unerlässlich und erfreulich zugleich.“ Dadurch steige der Beratungsbedarf in der Gastronomie von Jahr zu Jahr.“

Änderungen von Trends und Genussgewohnheiten

Vorbei sind die Zeiten, als ein Gastronom nach einer mehrwöchigen Renovierung und fullminanten Wiedereröffnung die Weichen für die nächsten zehn Jahre gestellt hat, um sich dann wieder ausschließlich seinem gastronomischen Tagesgeschäft zuzuwenden. Weil sich auch innerhalb der Individualgastronomie die unerlässliche Konzeptpositionierung durchsetzt, erfahren funktionierende Lebenszyklen der Objekte eine raschere Abnutzung. Trendveränderungen, gewandelte Genussgewohnheiten oder Design bleiben nicht ohne Auswirkung und zeigen schneller als früher Abnutzungserscheinungen, die auf Abhilfe drängen. „Gastronomen der unterschiedlichsten Genres hat die Erkenntnis erreicht, dass die Objektaktualisierung ein dauerhafter Prozess ist“, urteilt Seidel. „Und da stellt sich in immer kürzeren Abständen die Frage nach notwendigen Ergänzungs- oder Nachinvestitionen.“ Aber was ist zu tun, um diesen Finanzierungseinschnitt berechenbar zu machen? „Der Gastronom ist gut beraten, mit größtmöglicher Sorgfalt und Weitsicht den Weg der Investition zu planen und zu begleiten“, empfiehlt Seidel. Wenn die Entscheidung zur Aktualisierung des Betriebs gefallen ist, sollten die Ziele und Planungskorridore klar definiert werden. Das daraus resultierende Finanzierungsvolumen muss intensiv beleuchtet werden. Bei der Entscheidung über die bauliche Einrichtung muss nach Ansicht von Veltins sehr stark differenziert werden zwischen Komponenten mit einer Verweildauer von rund zehn Jahren und solchen, die wegen ihrer Lifestyleorientierung schneller aus der Mode geraten können. Eine solide Kalkulation müsse vor Projektstart plausibel Aufschluss darüber geben, in welchem Zeitraum welche Investition realistisch abgeschrieben werden könne.

Die gastronomische Außendienstorganisation der Brauerei C. & A. Veltins sieht sich bereits seit Jahren gerade in der Vorbereitungsphase von Investitionen als kompetenter Berater, um dem Gastronom effiziente Hilfestellung zu geben. „Gerade in der Zeit der Weichenstellung sieht sich der Betreiber plötzlich in vielfältiger Hinsicht Entscheidungen gegenüber, die er bis dato in der Fülle und Tragweite nie zu treffen hatte“, berichtet Thomas Seidel aus seiner täglichen Erfahrung. Die Brauerei C. & A. Veltins empfiehlt dem Gastronomen in solchen Fällen seriöse Beratungsleistung zur Rate zu ziehen. Der Steuerberater ist oftmals ebenso unerlässlich wie ein kompetenter Innenarchitekt. Gerade wenn es um die Ausführung der Investitionen geht, sollte der Architekt unabhängig sein. Nur so kann er jede Leistung differenziert und kritisch betrachten. Immerhin geht es darum, dass bei einer Bauausführung und Innengestaltung vorausschauend gestaltet und gebaut wird. Seidel: „Teile, die designorientiert und zeitgeistempfindlich sind, sollten eben nicht für die Ewigkeit gebaut, sondern schon perspektivisch auf Austauschbarkeit hin geplant werden.“ Dank einer feinmaschigen Kalkulation könne noch in der Realisierungsphase detailgenau ausgesteuert werden, welche Gewerke kreativ und mittelfristig bzw. solide und langfristig ausgeführt werden müssten.

Sachkundige und seriöse Beratung leistet Unterstützung


Für die Brauerei C. & A. Veltins besteht kein Zweifel daran, dass jeder Gastronom den Zeitpunkt erreicht, wann er über eine Investition nachdenken muss. Deshalb sei es wichtig, dass ein Gastronom Jahr für Jahr eine Bestandsaufnahme macht. Konzept, Preispositionierung, Einrichtung, Events, aber auch Service und Qualität sollten regelmäßig selbstkritisch und wettbewerbsorientiert beleuchtet werden. Wer dieses Prinzip mit hilfreicher Kontinuität beherzigt, kann nicht selten mit einem zielgerichteten Feintuning in den unterschiedlichen Bereichen nennenswerte Erfolge erreichen. Der dynamische Prozess, den eigenen Betrieb – durchaus mit Hilfe von kompetenten Vertrauenspersonen – auf den Prüfstand zu stellen, macht dann auch die Entscheidung leichter, Weichen neu zu stellen.

Finanzierungsfragen mit Brauereipartner klären


Nach Ansicht der Brauerei C. & A. Veltins beweise diese Entwicklung einen Trend, der sehr positiv stimmt. „Anders als vielfach noch in den 90er-Jahren haben Gastronomen heute flächendeckend die Zeichen der Zeit erkannt“, urteilt Seidel. Nahmen einst viele Betreiber ihr Objekt durchaus isoliert wahr, führte der Wettbewerbsdruck zu einer kritischeren Auseinandersetzung. „Derjenige Gastronom, der seinen funktionierenden Platz im Wettbewerbsumfeld gefunden hat, weiß heute, dass er ihn auf Dauer aktiv gestalten muss.“ Das hilft auch, wenn es um Unterstützung bei Finanzierungsfragen seitens des Brauereipartners geht. Präferiert werden Abschreibungs- und Tilgungsdarlehen, die auf die Investitionen des Gastronomen zugeschnitten sind. Werthaltige Sicherheiten sind Garant für die Finanzierungsleistung. Beim Abschreibungsdarlehen, das als „Afa-Darlehen“ der Alltagspraxis vieler Gastronomen nahe kommt, wird auf der Basis der bierbezogenen Absatzeinschätzung eine Darlehensleistung ermittelt, die zur Investition genutzt werden kann. Der überschaubare Zeitraum schafft die Möglichkeit, durch zunehmendem Hektoliterabsatz die Finanzierungsleistung rasch abzubauen.