Pressemitteilung

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16.08.2005

Solide Businesspläne machen die Finanzierung in der Gastronomie leichter

Investitionen in die Zukunft unerlässlich:

Solide Businesspläne machen die Finanzierung in der Gastronomie leichter
  • Controllingsystem liefert „Stellschrauben“
  • Selbstkritisches „360-Grad-Radar“ hilft bei Antworten
  • Berater stets auf ihre Projekterfolge hin prüfen


Mit einem betriebskonformen Controlling kann jeder Gastronom seine Finanzierungschancen nachdrücklich verstärken! Nach Ansicht der Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, sei ein „betriebswirtschaftliches 360-Grad-Radar“ eine substanzielle Hilfe, um Unwägbarkeiten im Geschäftsbetrieb rechtzeitig zu entdecken.

„Bei Gesprächen mit Banken und Finanzierungspartnern untermauern Controlling-Instrumente stets die unternehmerische Kompetenz“, sagt Veltins-Verkaufsdirektor Thomas Seidel, der die nationale Gastronomie verantwortet. Während Banken den Gastronomen bereits seit geraumer Zeit aufgrund der Basel II-Kriterien so intensiv wie nie zuvor ins Fadenkreuz nehmen, wünschen auch Brauereipartner bei Finanzierungen inzwischen konsequente Businesspläne. „Es gibt viele Beispiele dafür, dass sich der Aufwand für den Gastronom buchstäblich ausgezahlt hat“, so Seidel.

Punktgenaue Gastronomie-Konzepte im Fokus

Der Betrieb läuft seit über zwei Jahrzehnten reibungslos, aber eine Aktualisierung der Gastronomie ist auf den ersten Blick längst überfällig. Wird ein Umbau notwendig oder muss eine neue Inneneinrichtung her? Fragen über Fragen. Nicht selten werden sie gestellt, wenn das Geschäft bereits erste Federn gelassen hat. „Mit dieser Situation werden wir jeden Tag irgendwo in Deutschland konfrontiert – ein typisches Phänomen in der Gastronomie, die sich in diesen Jahren einem strukturellen Wandel gegenüber sieht“, sagt Veltins-Verkaufsdirektor Thomas Seidel zum Trend der Schaffung punktgenauer Gastronomie-Konzepte. Spätestens dann tauchen weitere Fragen auf: Wieviel finanzielle Mittel werden benötigt? In welchem Umfang kann überhaupt eine Finanzierung beigebracht werden? Die Brauerei C. & A. Veltins verstärkte bereits vor Jahren die Consultingleistung des eigenen Außendienstes, so dass viele Mitarbeiter heute gern als erste Ansprechpartner für eine Projektdiskussion genutzt werden – ein Service, den auch heute längst nicht alle Brauereien mit gleicher Beratungstiefe anbieten. Thomas Seidel ist überzeugt davon, dass viele Gastronomen bereits aufgrund der schwieriger gewordenen Rahmenbedinungen des Marktes richtig reagiert haben. „Im günstigsten Fall wurde so etwas wie ein Frühwarn-System installiert, um finanzielle Steuerungsmöglichkeiten zu jeder Zeit in der Hand zu halten“, sagt Seidel. Gemeint ist ein Controlling-System, keineswegs übertrieben, sondern am besten der Betriebsgröße angepasst. „Aus der Praxis wissen wir, dass viele Gastronomen bei Liquiditätsengpässen gar nicht wissen, wo sich der Schmerz befindet, um schnell reagieren zu können.“ Sind es die Personalkosten, der Wareneinsatz oder womöglich die nicht mehr marktkonforme und eigentlich nachverhandlungsnotwendige Pacht? Bei einem transparenten Permanent-Controlling kann eine rasche Analyse oft eine sehr schnelle Lösung herbeiführen. Denn es ist gerade wichtig zu wissen, wo kurzfristig Kosten gesenkt werden können.

Thomas Seidel: „Wir machen in jedem Gespräch Mut“


„Wir machen in jedem Gespräch Mut, sich mit einem praxisorientierten Controlling für die Zukunft aufzustellen“, meint Seidel und ist der festen Überzeugung, dass es lediglich eines Impulses bedarf, um dem Gastronomieobjekt zu zukunftsfähigem Rüstzeug zu verhelfen. Wenn es erst einmal eingerichtet ist, erweist es sich erfahrungsgemäß in kurzer Zeit als unverzichtbar. Oft können nach Veltins-Einschätzung auch kompetente Gastronomieberater die Brücke schlagen und als das selbstkritische „360-Grad-Radar“ unterstützen. Sie helfen bei der Beantwortung von Fragen und prüfen Investitionen auf ihre Notwendigkeit und spätere Tragfähigkeit. Und das vor allem vor dem Hintergrund, ob die Investition bei der Profilierung des Gastronomiekonzeptes im Wettbewerbsumfeld hilft. Aber woran erkennt man den erfolgreichen Consultant? „Bevor der Gastronom einen Auftrag erteilt, sollte er auf jeden Fall die Referenzen sorgfältig prüfen“, empfiehlt Thomas Seidel. Präsentationsunterlagen und schriftliche Empfehlungen zu wälzen sei allein nicht ausreichend. „Erfolgreiche Kundenprojekte sollten bei den beteiligten Objektbetreibern auf jeden Fall auf die Leistungsfähigkeit und Qualifikation des Gastronomie-Beraters hin hinterfragt werden.“

Begründeter Optimismus gerechtfertigt, wenn er realitätsnah ist


Wenn es dann um die Finanzplanung mit Mittelfristperspektive von fünf bis sieben Jahren geht, ist nach Experteneinschätzung ein bodenständiger Businessplan unerlässlich. In der Vergangenheit gewonnene Kennziffern sollten als realitätsnahe Prognose fortgeschrieben werden. Auf diese Weise erhält der Finanzierungspartner das wichtige, gar unerlässliche Gefühl dafür, mit welcher Erwartungshaltung der Betreiber an das anstehende Investitionsprojekt geht. Thomas Seidel: „Begründeter Optimismus ist immer gerechtfertigt, schwieriger wird’s allerdings, wenn die gesteckten Erwartungen überproportional hochschnellen – da ist bei der Prüfung immer Skepsis angebracht.“ Manchmal helfe nach Veltins-Einschätzung auch eine alternative Projektplanung: Die eine mit minimalem Budget, die andere unter optimalen Rahmenbedinungen. Auch diese Betrachtungsweise öffne in vielen Fällen die Augen und zeige auf, dass manchmal mit weniger Aufwand gleiche Ziele fokussiert werden könnten.

„Weiche Faktoren“ bei der Bewertung immer wichtiger


Sicher ist: Der Druck auf die Kreditnehmer wird sich von Bankenseite noch verstärken, Brauereien bringen der Branche deutlich mehr Wohlwollen – und noch wichtiger – gastronomisches Expertenwissen entgegen. Neben den Bilanzen werden auch weiche Faktoren zur Bewertung hinzugezogen. Das beginnt bei der Nachfolgeregelung, geht über die Positionierung des Konzeptes im lokalen Gastronomiemarkt bis hin zum transparenten Berichtswesen. Um die entsprechenden Bewertungskriterien zu ermitteln, ist zusätzlich eine komplette Offenlegung sämtlicher Geschäftsbereiche notwendig.

Tilgungs- oder Abschreibungsdarlehen


Nach wie vor fällt dem Tilgungsdarlehen dabei eine zentrale Bedeutung in den Gesprächen mit den künftigen Objektbetreibern zu. Der Vorteil: Es kann sehr bedürfnisorientiert zugeschnitten werden und basiert dann aufgrund der hohen Finanzierungsleistung auf validen Sicherheiten. Neben dem Tilgungsdarlehen steht seit Jahren das Abschreibungsdarlehen, gemeinhin auch als „Afa-Darlehen“ bekannt, auf der Wunschliste der Gastronomen ganz oben. Dort geht es darum, auf Basis der bierbezogenen Absatzeinschätzung eine Darlehensleistung zu ermitteln. Über den fixierten, durchaus überschaubaren Zeitraum baut sich mit zunehmendem Hektoliterabsatz auch die Finanzierung gen Null ab. Doch auch andere Zulieferer haben inzwischen den gastronomischen Vertriebsweg zum strategischen Ziel erklärt – dem marktaktiven Gastronom kann’s nur recht sein. Er sucht das Gespräch über weitere Leistungen auch mit den Lieferanten von Spirituosen, Softdrinks und dem Getränkefachgroßhandel. Und selbst wenn beim Kaffeelieferanten eine Finanzierung des Kaffeeautomaten zustande kommt, wurde ein weiterer Mosaikstein zum Bild eines wettbewerbsfähigen Betriebs hinzugefügt.